Logopädie
... bei Kindern und Jugendlichen
Wortschatz und Grammatik in der Sprachentwicklung
Mehr lesenAussprache und Schluckmuster in der Sprach- und Sprechentwicklung
Mehr lesenAuditive Wahrnehmung, Lese- und Rechtschreibschwäche
Mehr lesenStottern
Mehr lesenFütterstörung und pädiatrische Dysphagie
Mehr lesenWenn Kinder undeutlich sprechen, Laute nicht richtig bilden oder sprachlich hinter Gleichaltrigen zurückbleiben, sorgt das oft für Unsicherheit – bei ihnen selbst und bei den Eltern. In unserer Praxis unterstützen wir junge Menschen dabei, Sprache spielerisch und nachhaltig zu entwickeln. Mit gezielter Förderung, Geduld und Spaß am Tun begleiten wir sie auf dem Weg zu einer klaren, starken Stimme.
Bitte beachten Sie wichtige Informationen zur TherapieWortschatz und Grammatik in der Sprachentwicklung
Ein umfangreicher, gut ausgebildeter Wortschatz und eine sichere Grammatik sind essenziell für eine flüssige und verständliche Sprachentwicklung. Manche Kinder und Jugendliche haben Schwierigkeiten, neue Wörter in den Wortschatz aufzunehmen, sie richtig zu verwenden oder grammatikalisch korrekte Sätze zu bilden. In einigen Fällen liegt ein Dysgrammatismus vor, bei dem die korrekte Anwendung von Grammatikregeln besonders herausfordernd ist.
In unserer logopädischen Praxis unterstützen wir Kinder wie z.B. Late Talker und auch Jugendliche dabei, ihren Wortschatz sowie ihr Sprachverständnis gezielt zu erweitern und Grammatikregeln zu erlernen. So gewinnen sie Sicherheit im Sprechen.
Aussprache und Schluckmuster in der Sprach- und Sprechentwicklung
Die physiologische Bewegung von Zunge, Lippen und Kiefer ist wichtig für eine klare Aussprache und ein gesundes Schluckmuster. Einige Kinder haben Schwierigkeiten bei der Lautbildung, ein Beispiel ist das Lispeln, wenn das „S“ oder „Z“ unsauber oder zwischen den Zähnen ausgesprochen wird. Auch eine phonologische Verzögerung (Sprachentwicklungsstörung) kann auftreten, bei der Kinder bestimmte Laute systematisch durch andere ersetzen. Ein Beispiel ist das Ersetzen des „K“ durch ein „T“ (z.B. „Kuh“ wird zu „Tuh“), was die Sprachentwicklung beeinflussen kann.
Ein unphysiologisches Schluckmuster (myofunktionelle Störung), bei dem die Zunge gegen oder zwischen die Zähne drückt (interdentales Schluckmuster), kann langfristig die Zahn- und Kieferentwicklung negativ beeinflussen.
Mit gezielten Übungen unterstützen wir Ihr Kind dabei, eine klare Aussprache und ein funktionales Schluckmuster zu erlernen. Für einen erfolgreichen Therapieverlauf ist es entscheidend, dass die Übungen auch zu Hause regelmäßig durchgeführt werden. So kann Ihr Kind Schritt für Schritt seine Sprach- und Schluckfähigkeiten verbessern.
Auditive Wahrnehmung, Lese- und Recht-
schreibschwäche
Eine gut ausgebildete auditive Wahrnehmung ist wichtig, um die Sprache richtig zu verstehen, Laute zu unterscheiden und sie korrekt in Schrift umzusetzen. Kinder und Jugendliche mit Schwächen in diesem Bereich haben Probleme mit der “phonologischen Bewusstheit”, wie dem Klatschen von Silben und Bilden von Reimen. Dies wirkt sich auf ihre Lese- und Schreibfähigkeiten aus, da Wörter unsicher erfasst und Buchstaben verwechselt werden können.
Innerhalb der Therapie fördern wir die Hörverarbeitung und helfen Kindern und Jugendlichen (auch mit einer diagnostizierten Lese-Rechtschreib-Schwäche) dabei, ihre Lese- und Rechtschreibfähigkeiten zu verbessern. Mit individuellen Übungen stärken wir die Lautwahrnehmung, das Lesesinnverständnis und die Schreibsicherheit.
Stottern
Stottern zeigt sich durch Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden von Lauten, Silben oder Wörtern. Viele Kinder durchlaufen in ihrer Sprachentwicklung eine Phase des unflüssigen Sprechens. Doch wenn das Stottern anhält oder das Kind darunter leidet, kann logopädische Unterstützung helfen.
Mit spezifischen Methoden stärken wir die Sprechmotorik, fördern die Sprachsicherheit und helfen, den Druck beim Sprechen zu reduzieren.
Fütterstörung und pädiatrische Dysphagie – Unterstützung für eine gesunde Nahrungsaufnahme
Ihr Baby oder Kleinkind hat Schwierigkeiten beim Trinken, Kauen oder Schlucken?
Während eine Fütterstörung oft durch sensorische oder motorische Herausforderungen beeinflusst wird, liegt bei einer pädiatrischen Dysphagie eine Schluckstörung vor, bei der Nahrung oder Flüssigkeit nicht sicher transportiert werden kann. Dies kann zu Mangelernährung, Aspiration (Verschlucken) oder zu Stress beim Essen führen.
Unsere Logopäd:innen unterstützen Ihr Kind in der Mundmotorik, Schluckkoordination und sensorischen Verarbeitung. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um die Nahrungsaufnahme zu erleichtern.
